Das russische Flugabwehrsystem S-400 (Symbolbild): Moskau sieht die neuen Raketen als eines der Prunkstücke der russischen Rüstungsindustrie. (Quelle: imago)

In der Region Leningrad in Russland sind Boden-Luft-Raketen aufgestellt worden. Sie sind das jüngste Element der nationalen Flug- und Raketenabwehr und auch an Indien und die Türkei verkauft worden.

Die russische Armee hat Boden-Luft-Raketen in der Region Leningrad im Nordwesten des Landes in Stellung gebracht. Das Flugabwehrsystem vom Typ S-400 solle militärische, staatliche und zivile Einrichtungen in der Region um St. Petersburg schützen, berichtete die russische Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf die Armee.

S-400-Raketen dürften vom 15. März an zudem in der Nähe der russischen Exklave Kaliningrad stationiert werden. Mit einer Reichweite von 400 Kilometern sind die S-400-Raketen das jüngste Element der russischen Flug- und Raketenabwehr. Moskau sieht sie als eines der Prunkstücke der russischen Rüstungsindustrie.
 

 
Russland verkaufte das System an Indien und die Türkei. Letzteres führte zu Unmut bei den Nato-Partnern der Türkei. Vor allem die USA betonen die Unvereinbarkeit mit der türkischen Mitgliedschaft in der Militärallianz.

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