Gerade war das Model 3 von Tesla nach Stotter-Start und Talfahrt des Aktienkurses zum Bestseller im Premiumsegment der USA geworden. Nun hat der amerikanische Autobauer ein neues Problem mit dem Wagen: die Auslieferung.

Firmengründer Elon Musk (47) wendet sich deswegen mit einer Panik-Mail an seine Mitarbeiter!

Das berichtet „Business Insider“ und zitiert aus der internen Nachricht des Tesla-Bosses. Darin bittet Musk die Mitarbeiter um Mithilfe bei der Bewältigung einer aktuellen „Auslieferungswelle“.

▶︎ Eigentlich gute Nachrichten: In Europa und Asien wächst die Zahl der Bestellungen genauso rasant wie noch im vergangenen Jahr in Nordamerika – es handle sich um die größte Verkaufswelle in der Tesla-Geschichte. Musk schreibt: „An manchen Orten ist die Lieferrate jetzt über 600 Prozent höher als der vorherige Höchstwert!“

Dumm nur, wenn die bestellten Autos nicht zum Kunden kommen. Problematisch ist aktuell demnach nicht die Produktion, sondern die Auslieferung. Der Konzern kommt da nicht hinterher! Musk in seiner E-Mail: „Wir haben Autos gebaut, und die Leute haben sie gekauft. Nun müssen wir die Autos auch zu den Käufern bringen.“

Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, soll Musk sogar Freiwillige gesucht haben, um Tesla-Autos in Häfen zu fahren, von denen aus sie verschifft werden können.

Musk: „Von der Produktionshölle in die Lieferhölle“

Dem Bericht zufolge müsste Tesla bis zum Ende des Quartals 30 000 weitere Autos ausliefern, um die Ziele zu erreichen. Bei der Vorstellung des Neuen „Model Y“ vergangene Woche hatte Musk bereits davon gesprochen, dass Tesla sich von einer „Produktionshölle“ in eine „Lieferhölle“ bewegt habe.

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Tesla produziert nur in einem einzigen Werk in Kalifornien. Im vergangenen Jahr war die Produktion weit geringer als geplant. Immer wieder musste Tesla das selbst gesteckte Ziel von 5000 produzierten Autos pro Woche zurückstellen. Ziel in diesem Jahr ist die Fertigstellung und Auslieferung von 400 000 Autos.

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