Amazon hat mehr als 100 Millionen Geräte verkauft, in denen die Sprachassistentin Alexa verbaut ist. Der Mini-Lautsprecher Echo Dot sei auf Wochen ausverkauft, sagte Geräte-Chef Dave Limp dem Technologie-Blog „The Verge“ vor Beginn der weltgrößten Technikmesse CES in Las Vegas.

Es ist das erste Mal, dass Amazon eine Zahl zum Absatz von Alexa-Geräten nennt – und es gibt auch weiterhin keine Angaben darüber, wie rege die Assistenten-Software von den Kunden genutzt wird. Je nach Bedarf kann Alexa Antworten im Internet suchen, Kalender und Einkaufslisten verwalten oder vernetzte Haushaltsgeräte wie etwa Lampen steuern.

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Konkurrenz schläft nicht

Amazon hatte die Gerätekategorie smarter Lautsprecher mit Assistenten-Software etabliert und versucht inzwischen, Alexa in immer mehr Technik verschiedener Hersteller zu bringen. Mit dem Chipsystem Alexa Connect will Amazon die Sprachassistentin künftig auch in Waschmaschinen und Backöfen integrieren, und auch im Auto will Amazon Alexa verstärkt etablieren.

Doch die Konkurrenz schläft nicht! Bereits letztes Jahr waren die Sprachassistenten von Apple, Microsoft, Amazon und Google auf der Technik-Messe CES vertreten. Dieses Jahr wird das Thema weit größer sein.

Google fährt einen ähnlichen Kurs mit der Software Assistant und machte damit einiges an Boden gut. Im dritten Quartal 2018 hielt Amazon seine Marktführer-Position mit einem Anteil von 31,9 Prozent, doch Google lag mit 29,8 Prozent nur knapp dahinter, wie „Canalys“ berichtet.

Apples Assistentin Siri läuft hingegen nur auf eigenen Geräten des Konzerns – kann aber ebenfalls diverse verknüpfte Technik steuern. Auch der asiatische Markt wächst kontinuierlich: Dort drängen Alibaba und Xiaomi mit jeweils 11,1 Prozent und 9,7 Prozent auf den Markt.

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