Tornado in der Eifel Anfang März (Archivbild): Nun erfasste eine Windhose ein Festzelt in Langenberg. (Quelle: Screenshot Marco Wilms/TNN)

Erneut ist eine Windhose durch eine Gemeinde in NRW gefegt. Sie erfasste das Festzelt eines Fußballturniers. Erst vor einigen Tagen hatte ein Tornado in Bocholt getobt.


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Bei einem Fußballturnier in Nordrhein-Westfalen hat eine Windhose ein Festzelt durch die Luft gewirbelt und zwölf Menschen verletzt. Wie die Polizei mitteilte, ging über der kleinen Gemeinde Langenberg am Freitagabend ein heftiges Unwetter mit Starkregen und Sturm nieder. Die Windhose hob das zwölf mal acht Meter große Zelt an und begrub mehrere Menschen unter sich. Sanitäter versorgten einen Schwer- und elf Leichtverletzte. Die Opfer kamen ins Krankenhaus.

Der Sturm sei binnen weniger Sekunden während des laufenden Turniers der Alten Herren aufgezogen, teilte der Sportverein auf seiner Homepage mit. „Wir sind geschockt über das, was heute Abend passiert ist“, hieß es weiter. Allen Verletzten wünsche der Verein schnelle Genesung. Nach langer Überlegung sollten die Jugendturniere am Wochenende trotzdem stattfinden.

  • Schockierendes Video:
  • Auto durch die Luft gewirbelt:

Erst vor wenigen Tagen hatte ein Tornado schwere Schäden im nordrhein-westfälischen Bocholt angerichtet, Häuser abgedeckt und ein Auto durch die Luft gewirbelt. Anfang März hatte ein Tornado die Gemeine Roetgen in der Eifel verwüstet. Dabei wurden fünf Menschen verletzt.

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