Wasserkraft zählt neben Solarenergie, Energie aus Biomasse und Windkraft, zu den vier großen erneuerbaren Energien. Sie alle werden für uns immer wichtiger, denn Öl oder Erdgas werden nicht ewig den Energiebedarf decken.

Anders als Sonne und Wind liefert Wasserkraft zuverlässige Strommengen.

Doch was genau ist die Kraft des Wassers und wie kann man daraus Strom entstehen lassen?

Wer gern schwimmt oder Kanu fährt, der kennt die Macht, die Wasser allein durch Fließen entwickelt. Diese Fließkraft wird schon lange genutzt, um etwa über ein Wasserrad eine Mühle anzutreiben.

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Heute wird die Fließkraft von Flüssen und auch die Energie durch Druck in Stauseen mithilfe von Turbinen in Laufwasserkraftwerke in mechanische Energie umgewandelt. Generatoren wandeln diese wiederum in Strom um.

Doch nicht nur Flüsse und Seen, auch das Meerwasser liefert Strom: In Gezeitenkraftwerken treiben Wasserströmungen bei Ebbe und Flut große Wasserturbinen an. So eineTurbine kann sich bei Flut in die eine Richtung und bei Ebbe in die andere Richtung drehen. Je größer der Tidenhub, also der Unterschied zwischen Ebbe und Flut, desto mehr Energie wird erzeugt.

Trotz aller Vorteile wird die Stromgewinnung nach Einschätzung des Umweltbundesamtes keine große Rolle bei der Energiewende in Deutschland mehr spielen.

Studien haben ergeben, dass einerseits das Potenzial dieser Energieform hierzulande mit 7800 Wasserkraftanlagen schon weitgehend ausgeschöpft ist.

Außerdem erzeugen Bau und Ausbau von Wasserwerken etwa durch Wassersammlung und Flutung starke ökologische Veränderungen.

Unwichtig ist die Wasserkraft für den Energiehaushalt trotzdem nicht. Sie gehört zu den regenerativen Energie-Gewinnungsformen und ist sinnvoll als Ergänzung zum Strom aus Sonne, Wind und Biogas.

Gut zu wissen: Weltweit werden rund 16 Prozent des gesamten Bedarfs an elektrischer Energie durch Wasserkraft gewonnen. Das ist ein noch höherer Anteil, als bei der Atomenergie mit rund 15 Prozent.

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