Nun bleibt doch jede zweite Filiale erhalten ++ Autopreise werden erhöht

Die Autowelt staunt über den Zickzack-Kurs von Tesla-Boss Elon Musk! Der US-Elektroautobauer will nun doch die Hälfte seiner Verkaufsräume erhalten, erhöht dafür aber die Preise für teurere Modelle um drei Prozent.

In den vergangenen beiden Wochen wurde jede Filiale geprüft. Ergebnis: Um mehr Geschäfte zu halten als zunächst geplant, sollen die schon länger verkauften Luxusmodelle S und X sowie teurere Varianten des neuen Volumenmodells 3 mehr kosten. „In anderen Worten, wir werden nur halb so viele Läden schließen, aber die Kosteneinsparungen sind deshalb nur halb so hoch“, teilte Tesla mit.

Der E-Autopionier hatte Anfang März angekündigt, die meisten seiner 378 Verkaufsstellen zu schließen – Autos sollten nur noch online verkauft werden. Laut Tesla-Chef Elon Musk (47) setzt das Unternehmen bereits 80 Prozent seiner Basismodelle im Internet ab.

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Das erklärte Ziel: Keine Filialen, reiner Online-Verkauf, dadurch die Senkung der Autopreise um sechs Prozent. Das Einstiegsmodell 3 für den Massenmarkt sollte endlich für den versprochenen Basispreis von rund 30 800 Euro angeboten werden.

Tesla kämpft darum, mit dem günstigeren Massenmodell in die Gewinnzone zu kommen. Ob das gelingt, steht bei der Zickzack-Führung von Elon Musk in den Sternen.

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