Amazon-Boss Jeff Bezos (55) legt sich öffentlich mit dem „National Enquirer“ an!

Das US-Klatschblatt versuchte in den vergangenen Tagen offenbar, den Multimilliardär mit weiteren Enthüllungen über sein Privatleben zu erpressen. Jetzt dreht Bezos den Spieß um – und veröffentlicht die Droh-Mails!

„Etwas Ungewöhnliches passierte mir gestern. Es war nicht nur ungewöhnlich, sondern mir passierte sowas tatsächlich zum ersten Mal“, beginnt der reichste Mann der Welt (137 Mrd. US-Dollar Vermögen) seinen Bericht auf der Internetplattform „Medium“.

Der Text trägt den Titel: „No thank you, Mr. Pecker“.

Bezos adressiert ihn an David Pecker (67), Chef von „American Media Inc.“ (AMI) – und zugleich Herausgeber des „National Enquirer“. Das Blatt hatte im Januar Bezos’ Beziehung zu TV-Sternchen Lauren Sanchez (49) öffentlich gemacht und intime Nachrichten des Amazon-Bosses veröffentlicht. Bezos gab deshalb die Trennung von seiner Frau Mackenzie (48) bekannt. Und er leitete eine Untersuchung ein, um herauszubekommen, wer die Nachrichten sowie explizite Fotos geleakt hat.

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Die Berichterstattung des „National Enquirer“ sei politisch motiviert, glauben Bezos und sein Ermittler-Team. Jeff Bezos gehört zu den Lieblingsfeinden von US-Präsident Donald Trump (72) – und ist zugleich Besitzer der „Washington Post“. Die Zeitung hatte wiederholt über Verstrickungen von Trump und David Pecker bzw. AMI berichtet.

Anfang der Woche schickte dann ein Redakteur des „National Enquirer“, Dylan Howard, eine E-Mail an einen Bezos-Vertrauten. Howard beschreibt darin neun weitere Fotos, die er „während unserer News-Sammlung“ erhielt. Darunter offenbar auch Bilder, die Bezos’ Geschlechtsteile zeigen sowie Aufnahmen seiner neuen Freundin.

„Das machte mich neugierig“, schreibt Bezos. „Aber nicht in der Art und Weise wie die sich das vielleicht erhofften.“

Aus den jetzt von Bezos veröffentlichten E-Mails geht hervor: Nicht nur der Redakteur versuchte offenbar, ihn zu erpressen. Auch ein Anwalt der Muttergesellschaft des „National Enquirer“ bot demnach ein schmutziges Geschäft an.

► Das Blatt würde keine intimen Bezos-Fotos mehr zeigen – aber nur, wenn der Amazon-Boss und seine Ermittler eine öffentliche Erklärung herausgeben. Darin solle stehen, dass sie „keine Kenntnis davon haben“ dass die Berichterstattung des „National Enquirer“ politisch motiviert sein könnte.

Nicht mit Bezos!

„Natürlich will ich nicht, dass persönliche Fotos veröffentlicht werden. Aber ich werde mich auch nicht an ihrer bekannten Praxis von Erpressung, politischen Gefälligkeiten, politischen Angriffen und Korruption beteiligen”, schreibt der Tech-Mogul. „Ich ziehe es vor, aufzustehen, das Ganze umzudrehen und zu schauen, was dabei herauskommt.“

Rache für die Sex-Leaks! Fortsetzung? Folgt!

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