Back to the roots! Sein erstes Geld kassierte Rapper Jay-Z (49) als Drogendealer in New York. Nun macht er wieder in Marihuana, diesmal aber ganz legal.

Der Ehemann von Pop-Superstar Beyoncé (37) steigt in das boomende Geschäft mit legalem Cannabis ein. Bei der kalifornischen Firma Caliva werde Jay-Z künftig den Posten als Chief Brand Strategist übernehmen. Das teilte das Unternehmen aus San Jose mit.

In dieser leitenden Rolle soll der Musiker die Entwicklung „der kreativen Richtung“ der Marke prägen und Öffentlichkeitsarbeit leisten. Er will sich außerdem für soziale Gerechtigkeit engagieren und Ex-Häftlinge in das Geschäft einbinden.

„Wir wollen etwas Großartiges schaffen, dabei Spaß haben, Gutes tun und Leute einbeziehen“, sagte Jay-Z, der mit bürgerlichem Namen Shawn Carter heißt. Caliva verkauft das klassische Gras zum Rauchen, aber auch essbare Cannabis-Produkte, Körperlotionen und Drinks.

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Big im Business

Die Firma beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 600 Mitarbeiter in den USA und beliefert 750 000 Kunden. Auch die Werbetrommel scheint das Unternehmen gut zu rühren. Denn Jay-Z ist dort nicht der erste Prominente: Im Januar waren bereits die American-Football-Legende Joe Montana und Ex-Yahoo-Chefin Carol Bartz als Investoren eingestiegen.

Auch für Jay-Z sind Geschäftsbeteiligungen dieser Art nichts Neues: Seit Jahren investiert er in Firmen.

• 1999 gründete er die Modemarke Rocawear, die er acht Jahre später für 204 Millionen Dollar (etwa 181 Millionen Euro) verkaufte.

• 2014 kaufte er die Champagner-Marke Armand de Brignac. Der in markanten Metallic-Flaschen verkaufte Schaumwein ist bei amerikanischen Prominenten ein Statussymbol und kostet in der preiswertesten Ausführung mehr als 200 Euro im regulären Verkauf.

• Zum Imperium des Rappers gehört auch die Cognac-Marke „D’Ussé“, die Jay-Z gemeinsam mit Bacardi besitzt.

• Seit 2015 betreibt er zudem seinen eigenen Streaming-Dienst Tidal, an dem weitere bekannte Musiker beteiligt sind.

• 2013 kaufte der Rapper nach Angaben des Blogs „TechCrunch“ außerdem Anteile am Fahrdienst-Vermittler Uber für zwei Millionen Dollar (etwa 1,8 Millionen Euro).

 Darüber hinaus besitzt der 49-Jährige eine Kunstsammlung und zusammen mit seiner Frau Immobilien.

Sein Geschäftssinn hat ihm jüngst den Titel „erster Rap-Milliardär“ eingebracht. Laut dem Magazin „Forbes“ ist Jay-Z einer der wenigen Celebrities, die die Milliarden-Schwelle überschritten haben.

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