Mehr Kohle für die Arbeitnehmer in Deutschland!

Die Kaufkraft im Land hat im ersten Quartal 2019 weiter zugenommen. Nach Abzug der Inflation hatten die Menschen 1,2 Prozent mehr Geld in der Tasche als ein Jahr zuvor. Das hat das Statistische Bundesamt errechnet.

Damit setzt sich ein Trend fort, der bei den Reallöhnen seit Anfang 2014 anhält. Seither stiegen sie auch auf Jahressicht kontinuierlich. Im Jahr 2018 kletterten die Reallöhne um plus 1,3 Prozent nach oben.

Tatsächlich zugewiesen bekamen die Arbeitnehmer in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres inklusive Sonderzahlungen im Schnitt gut 2,5 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.

Mehr als die Hälfte dieser Nominallöhne – also der Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen – wurde allerdings durch die allgemeine Teuerung aufgefressen: Die Verbraucherpreise legten um knapp 1,4 Prozent zu.

Diese Branchen profitieren am meisten

Besonders profitieren Arbeitnehmer durch die gestiegenen Nominallöhne in diesen Bereichen:

▶︎ Im Grundstücks- und Wohnungswesen sowie in der Information und Kommunikation gab es ein Plus von je fünf Prozent.

▶︎ In Kunst, Unterhaltung und Erholung gingen die Nominallöhne um 4,3 Prozent nach oben.

▶︎ Bei sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen legten sie um 3,9 Prozent zu.

Unterdurchschnittlich stiegen die Verdienste dagegen bei Erziehung und Unterricht (plus 1,3 Prozent) und bei freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (plus 0,9 Prozent).

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Frauen-Löhne steigen stärker

Interessant auch: Die Nominallöhne kletterten nach der Rezession 2009 und dem folgenden Aufschwung in den vergangenen zehn Jahren insgesamt um 25,8 Prozent.

▶︎ Während die Verdienste in den ostdeutschen Bundesländern um 31,0 Prozent zulegten, ging es im früheren westdeutschen Bundesgebiet um 25,2 Prozent nach oben.

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▶︎ Die Verdienste von Frauen stiegen in diesem Zeitraum stärker – nämlich um 28,2 Prozent. Die Löhne der Männer gingen um 24,7 Prozent hoch.

▶︎ Und während geringfügig Beschäftigte ein überdurchschnittliches Plus von 31,7 Prozent verzeichneten, kamen Vollzeitbeschäftigte auf einen Anstieg von 25,2 Prozent.

Dass viele Beschäftigte unter dem Strich dennoch mehr Geld zur Verfügung haben, stärkt ihre Kaufkraft und kann den Konsum ankurbeln. Der Privatkonsum ist aktuell die verlässlichste Stütze der deutschen Konjunktur.

Dank der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt und gestiegener Einkommen sind viele Menschen nach Angaben der Konsumforscher der Nürnberger GfK unverändert in Kauflaune.

Das Barometer für das Geschäftsklima fiel im Juni allerdings den dritten Monat in Folge, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag mitteilte. Die Münchner rechnen für das laufende Quartal mit einem Schrumpfen der Wirtschaftsleistung, nach einem Plus beim deutschen Bruttoinlandsprodukt von 0,4 Prozent zu Jahresbeginn.

Die Forscher des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) haben dagegen jüngst bessere Aussichten für die zweite Jahreshälfte vorhergesagt. Dafür spreche, dass der private Konsum mit den weiter kräftig steigenden Einkommen wieder spürbar zulegen dürfte.

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