Bittere Bilanz für den amerikanischen Flugzeugbauer Boeing!

Nach dem Flugverbot für Maschinen des Typs 737 Max hat Boeing einen drastischen Rückgang seiner Auslieferungen hinnehmen müssen.

Seit April hat der Flugzeugbauer KEINEN EINZIGEN neuen Auftrag bekommen. In den ersten vier Monaten des Jahres sei die Zahl der gelieferten Maschinen um 24 Prozent eingebrochen, teilte der US-Konzern mit.

Die Auslieferungen der 737-Max-Maschinen war Anfang März gestoppt worden. Zuvor war eine Maschine des Typs der Ethiopian Airlines abgestürzt. Alle 157 Menschen an Bord kamen ums Leben. Es war bereits der zweite tödliche Absturz einer derartigen Maschine innerhalb von fünf Monaten.

Im April verzeichnete der Flugzeugbauer keinen einzigen neuen Auftrag, wie CNN unter Berufung auf das Unternehmen berichtet. Die letzten Bestellungen kamen demnach am 15. März von Lufthansa (20 Flugzeuge des Typs 787) und British Airways (18 Flieger des Modells 777X) am 22. März.

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Zeitung: Flugverbot dauert noch bis August

Am Montag hatte das „Wall Street Journal“ berichtet, dass das Flugverbot für den 737 Max nicht vor Mitte August aufgehoben werden wird. Damit stünden die Maschinen für große Teile des Ferienverkehrs nicht zur Verfügung, schrieb die Zeitung am Montag.

DAS sorgt auch für Probleme bei deutschen Reiseveranstaltern, wie TUI!

Das Unternehmen mit Sitz in Berlin und Hannover hat im ersten Halbjahr einen höheren Verlust verbucht als im Vorjahr. Das branchenübliche Minus der ersten Quartale erreichte beim bereinigten operativen Gewinn (Ebitda) 300,6 Millionen Euro nach minus 169,7 Millionen vor Jahresfrist, während der Umsatz um 1,7 Prozent auf 6,68 Milliarden Euro stieg. Als belastende Sondereffekte nannte der Vorstand unter anderem das Flugverbot für die Boeing 737 Max sowie Überkapazitäten nach Spanien und dadurch niedrigere Margen. Zudem fällt das umsatzstarke Ostergeschäft ins dritte Quartal.

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Die Software gilt als mögliche Ursache der Abstürze zweier Maschinen der indonesischen Fluglinie Lion Air und der äthiopischen Gesellschaft Ethiopian Airlines, bei denen insgesamt 346 Menschen starben. Der Bordcomputer soll die Nase der Boeing nach unten gedrückt haben, die Besatzung war nicht mehr in der Lage, den Fehler zu korrigieren.

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