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Köln (dpa) – Der positive Dopingbefund von Profi-Box-Weltmeister Felix Sturm könnte durch den Konsum kontaminierter Nahrungsergänzungsmittel ausgelöst worden sein. Das berichtet der «Kölner Stadt-Anzeiger» unter Berufung auf den Kölner Doping-Experten Wilhelm Schänzer.

In einem Kurzgutachten für die Staatsanwaltschaft konstatierte der frühere Leiter des Anti-Doping-Labors bereits Ende 2016, dass es sich bei der im Fall Sturm gefundenen Menge um eine niedrige Konzentration des festgestellten anabolen Steroids Stanozolol handele. Vor diesem Hintergrund stellte der Biochemiker fest, dass «die Möglichkeit eines mit Stanozolol kontaminierten Nahrungsergänzungsmittels nicht ausgeschlossen werden kann».

Der heute 39-jährige Profi-Boxer wurde nach dem Sieg im WM-Titel-Kampf am 20. Februar 2016 im Supermittelgewicht in Oberhausen gegen den Russen Fjodor Tschudinow positiv auf das muskelaufbauende Präparat Stanozolol getestet. Daraufhin hatte die nationale Anti-Doping-Agentur NADA den Titelträger aus Leverkusen bei der Staatsanwaltschaft Köln angezeigt.

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