Wie im vergangenen Jahr heißt das Finale der French Open Rafael Nadal gegen Dominic Thiem. Damals setzte sich der Spanier klar in drei Sätzen durch. Thiem aber glaubt an seine Außenseiter-Chance.

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Paris (dpa) – Vorjahressieger Rafael Nadal aus Spanien und der Österreicher Dominic Thiem bestreiten heute (15.00 Uhr/Eurosport) das Endspiel der French Open. Vor einem Jahr standen sich Nadal und Thiem ebenfalls in Paris im Finale gegenüber.

Durch einen 6:4, 6:3, 6:2-Erfolg gewann Nadal damals seinen elften Titel in Roland Garros. Mit einem weiteren Sieg am Sonntag wäre er der erste Profi der Tennisgeschichte, der zwölf Mal bei ein und demselben Grand-Slam-Turnier gewinnt. Im direkten Vergleich mit Thiem führt Nadal 8:4, seine Bilanz bei den French Open lautet 92:2 Siege.

Thiem könnte als zweiter Österreicher nach Thomas Muster (French Open 1995) bei einem der vier größten Turniere den Titel holen. Im Halbfinale hatte der 25-Jährige den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic in fünf Sätzen bezwungen. «Das sind genau die Momente, für die ich so hart trainiere das ganze Jahr», sagte Thiem nach dem 6:2, 3:6, 7:5, 5:7, 7:5 gegen den 32 Jahre alten Serben. «Es war sicher eines der schönsten Erlebnisse, die ich gehabt habe.»

Vor seinem Match kämpft auch noch Thiems Freundin Kristina Mladenovic im Damen-Doppel um den Titel. Mit der Ungarin Timea Babos trifft die Französin auf das chinesische Duo Duan Ying-Ying/Zheng Saisai (11.30 Uhr). Im Gegensatz zu Thiem sind Mladenovic/Babos klar favorisiert.

«Der spielt sein zwölftes Finale, hat noch nie eines verloren. Ich bin sicher Außenseiter. Das Wichtigste ist, dass ich reingehe und an einen Sieg glaube», sagte Thiem vor dem Duell mit Nadal.

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