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London (dpa) – Eine Machbarkeitsstudie des Fußball-Weltverbandes FIFA ist offenbar zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Ausweitung der Weltmeisterschaft 2022 in Katar auf 48 Teams möglich ist.

Voraussetzung sei aber, mindestens einen Nachbarn Katars als Co-Gastgeber hinzuzuziehen. Das geht demnach aus einem 83-seitigen Papier hervor, das der Nachrichtenagentur AP vorliegt.

Die rechtlichen Risiken, das Format zu ändern, seien gering. Dagegen könnten 400 Millionen Dollar an Mehreinnahmen generiert werden. FIFA-Präsident Gianni Infantino spricht sich seit Wochen für eine Erhöhung der Teilnehmerzahl von 32 auf 48 Teams aus. Für die WM 2026 ist die Erhöhung bereits beschlossene Sache. Das FIFA Council berät am 14. und 15. März in Miami über eine möglich Expansion, eine endgültige Entscheidung könnte im Juni fallen.

Zuletzt hatte es Medienberichte gegeben, wonach der Oman und Kuwait als Co-Gastgeber hinzukommen könnten. Das Problem bei der Suche nach möglichen Partnern ist die Tatsache, dass sich das Emirat Katar mit seinen Nachbarn Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate seit geraumer Zeit im politischen Streit befindet.

Oman und Kuwait werden in der Studie genauso wie Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate genannt.

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