Hitze, Gewitter und Waldbrände in Deutschland

Viele Menschen in Ostdeutschland wurden nach der Hitze von Starkregen überrascht. Hohe Wasserstände erschwerten nach den heftigen Regenfällen vielerorts den Verkehr. Derweil lodert in Brandenburg noch immer ein verheerender Waldbrand. (Quelle: t-online.de)

Nach der Hitze: Vielerorts gab es Gewitter und Starkregen, dennoch lodern in Brandenburg weiter Waldbrände. (Quelle: t-online.de)


Hitze und Gewitter wechseln sich momentan in Deutschland ab. Für Montag werden Überschwemmungen und Hagel befürchtet. Alle Informationen im Newsblog.






Foto-Serie mit 8 Bildern

13.10 Uhr: Wetterdienst warnt vor Hagel am Montag in Bayern

Nach einem sonnigen Wochenende müssen sich Menschen im Norden Bayerns am Pfingstmontag auf Hagel und Starkregen einstellen. Vereinzelt könnten Überschwemmungen und Schäden durch bis zu zwei Zentimeter große Hagelkörner die Folge sein, warnte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes. Die Meteorologen erwarten ab Montagnachmittag im Norden des Freistaats stellenweise Gewitter und kräftigen Starkregen, der sich bis in die Nacht zum Dienstag zieht.

Freitag, 07.06.2019, 7.08 Uhr: Küsten erwarten Besucheransturm – Wetter wird durchwachsen

Die niedersächsische Küste erwartet mit dem langen Pfingstwochenende den zweiten großen Besucheransturm nach den Ostertagen. Die Buchungslage für Unterkünfte sei durchgehend gut, hieß es am Freitag bei den Tourismusgesellschaften. Besonders gefragt ist Camping: Die Anlage in Schillig (Kreis Friesland) etwa, einer der größten deutschen Campingplätze, ist bereits ausgebucht. Wenn die Urlauberwelle durch Niedersachsen rollt, sollten Autofahrer allerdings starke Nerven zeigen, rät der ADAC. Ganz Deutschland sei unterwegs, das verlängerte Wochenende werde sehr staureich, heißt es in der Prognose des Automobilclubs. 

Das Wetter zeigt sich vorerst durchwachsen: Am Freitag gibt es einen Mix aus Sonne und Wind, danach bringt ein Tief am Samstag stürmische Böen, an der See sind auch Sturmböen möglich. Der Pfingstsonntag zeigt sich dann von seiner freundlichen Seite mit einem trockenen Wechsel aus Sonne und Wolken.

23.23 Uhr: Vorhersage zum Pfingstwochenende

Von Freitag an erwartete der DWD in Deutschland insgesamt eine gewisse Wetterberuhigung. Zwar seien einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen – „die Intensität ist aber deutlich geringer als zuletzt“, hieß es. Insgesamt sei ein Mix aus Sonne und Wolken bei Höchstwerten zwischen 23 und 28 Grad zu erwarten.

Ausgesprochen windig könnte es am Samstag auch im Westen und Nordwesten Deutschlands werden. Die Meteorologen erwarteten dort steife bis stürmische Böen mit Geschwindigkeiten bis zu 70 Kilometern pro Stunde, an der Nordseeküste und im Bergland seien auch Sturmböen möglich. Die Temperaturen betragen voraussichtlich nur noch 18 bis 24 Grad.
 

  • Deutschland-Wetter: 

 ​​
Der Pfingstsonntag zeige sich dann wieder freundlich mit einem Wechsel aus Sonne und Wolken und etwas wärmeren Temperaturen. Die Höchstwerte dürften zwischen 20 Grad in der Eifel und 28 Grad in der Lausitz liegen. Nur an der Nordsee bleibt es frischer – die Maximaltemperaturen liegen dort bei 17 bis 20 Grad. 

23.00 Uhr: Waldbrand breitet sich aus

Auch im Gebiet des Waldbrandes bei Jüterbog in Brandenburg regnete es am Donnerstag. Zuvor hatte sich das Feuer auf rund 800 Hektar ausgebreitet. Der Landkreis Teltow-Fläming stufte es am Donnerstag als Großschadenslage ein. Es ist der größte Waldbrand in Brandenburg seit Jahrzehnten. Kreisbrandmeister Tino Gausche sprach von einer „einmaligen Dimension“ des Brandes auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz.

Ob der Regen half, den Band einzudämmen, konnte eine Sprecherin der Stadt Jüterbog auf Anfrage zunächst nicht einschätzen. Bei Hitze und Trockenheit waren in den vergangenen Tagen mehrere Waldbrände in Brandenburg ausgebrochen. In der Nacht hatte die Feuerwehr im Kampf gegen die Flammen einen Erfolg erzielt und einen bis zu 60 Hektar großen Waldbrand bei Hennickendorf gelöscht. Nach den Regenfällen wird sich laut DWD am Wochenende die Waldbrandgefahr wieder erhöhen.

20.27 Uhr: Starkregen in Sachsen

Starkregen und Hochwasser haben in Sachsen für Probleme im Straßenverkehr gesorgt. Am stärksten traf es die Stadt Marienberg südöstlich von Chemnitz, wie Tag24 berichtet. Dort habe sich eine Superzelle mit Hagelschauern entladen. Dort wie auch im Raum Tharandt, in Freital und in Ebersbach kam es demnach zu Überschwemmungen.

Zum #Unwetter in #Tharandt & #Freital hat uns noch dieses Video erreicht. (Video: (c) Michael Tewes) pic.twitter.com/YchvldIqqx

— Radio Dresden (@RadioDresden) June 6, 2019

  • Wann erreicht das Unwetter Ihre Region?

18.15 Uhr: Autofahrer von Baum getroffen: schwerverletzt

Wegen schwerer Unwetter im Nordosten ist ein Autofahrer gegen einen Baum gefahren und hat sich dabei schwer verletzt. Der Sturm rüttelte an dem Baum und gerade als der Autofahrer die L181 bei Tressetin (Landkreis Vorpommern-Rügen) entlang fuhr, kippte der Baum um, wie die Polizei mitteilte. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht. Auch in anderen Teilen Mecklenburg-Vorpommerns ließen Unwetter Bäume umstürzen und wehten Äste auf die Straße. Das verursachte bis zum frühen Abend vor allem Unfälle mit Blechschäden.

Am Nachmittag zog ein Unwetter 🌩️ über unsere Region. Ein Pkw-Fahrer bei Ribnitz-Damgarten wurde schwer verletzt, nachdem ein Ast auf seinen 🚗 krachte. Der 54-Jährige kam ins Krankenhaus.
ℹ️https://t.co/VYZbvTUnhJ *sp pic.twitter.com/aZPnpNR90G

— Polizei Stralsund (@Polizei_HST) June 6, 2019

17.36 Uhr: Abfertigung an Flughäfen ausgesetzt

Wegen des Unwetters über der Hauptstadt ist die Abfertigung an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel am Nachmittag vorübergehend unterbrochen worden. Kurze Zeit später sei der Betrieb aber wieder aufgenommen worden, sagte ein Sprecher.

„Bei zu starkem Wind dürfen wir nicht mit allen Fahrzeugen abfertigen. Das ist gesetzlich geregelt“, erklärte ein Sprecher. Die Unterbrechung diene dem Schutz der Mitarbeiter und der Fluggäste. 

17.19 Uhr: Hitze 2018 kostete fast 500 Berliner das Leben

Im Sommer 2018 starben in Berlin etwa 490 Menschen aufgrund der Hitzewelle, schreiben Experten des Robert Koch-Instituts in Berlin (RKI) in einem nun veröffentlichten Bericht. Erhöhte Raten zeigten sich insbesondere bei Menschen über 75 Jahre. Als Risikogruppen werden daneben auch isoliert lebende, pflegebedürftige, stark übergewichtige, chronisch kranke oder demente Menschen sowie Kleinkinder und Säuglinge genannt. Der Sommer 2018 war der zweitheißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881.

16.36 Uhr: Abwasser kommt wieder hoch

Schöne Bescherung in einer Wohnung in Berlin-Schöneberg: Dort soll der Starkregen Abwässer aus Toilette und Badewanne nach oben gedrückt haben. „Unwetterzentrale“ verbreitete das „Ekel-Video“ bei Twitter.

Am Nachmittag meldete die Feuerwehr in der Hauptstadt zahlreiche Einstätze, unter anderem wegen Wasserschäden. Zurzeit geht ein schweres Gewitter über Berlin nieder.

Soeben in #Berlin- #Schöneberg: Starkregen und Großstadt vertragen sich nicht!
Wir hoffen ihr habt keine solch' Auswirkungen beobachtet? Wir freuen uns über Bilder und Berichte! Aktuelle Warnungen auf https://t.co/OUo1uuC4OX #Gewitter #Überschwemmung #Starkregen #Unwetter pic.twitter.com/YLFnCa6DXB

— Unwetterzentrale (@uwz_de) June 6, 2019

16.17 Uhr: Schwere Unwetter in Ostdeutschland

Es kracht ordentlich im Osten des Landes. „Heftige Gewitter mit Hagel und schweren Sturmböen ziehen auf“, sagt Alexander Fromm, Meteorologe der Meteogroup, zu t-online.de. „Die Unwetter ziehen über Sachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin.“

In der Hauptstadt hat es schon mehrere Feuerwehreinsätze gegeben. Ob diese in direktem Zusammenhang mit dem Unwetter stehen, konnte ein Sprecher aber zunächst nicht sagen. Gemeldet worden seien Wasserschäden, die den Angaben zufolge noch nicht genauer benannt werden konnten.

„Die Unwetter-Gefahr besteht bis Freitagmorgen. Bis zwischen 7 und 8 Uhr kann es lokal zu gewittern kommen“, meint Fromm.

15.32. Uhr: Da kommt einiges runter

In Berlin regnet es in diesen Minuten heftig. Der deutsche Wetterdienst (DWD) hatte zuvor vor schweren Unwettern mit Starkregen und heftigen Hagelschauern in der Region um die Hauptstadt gewarnt.

"Etwas Regen" in Berlin pic.twitter.com/cpHDuhskP6

— Norbert Engelhardt (@nengelhardt83) June 6, 2019

15.10 Uhr: Waldbrand in Brandenburg: Großschadenslage ausgerufen

Wegen des Großbrandes auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog in Brandenburg hat der Landkreis Teltow-Fläming eine Großschadenslage ausgerufen. Grund sei, dass der Brand schwerer zu löschen sei als bislang angenommen, berichtet die Zeitung „Nordkurier“. Das Feuer hatte sich zuletzt auf einer Fläche von mehr als 800 Hektar ausgebreitet, was etwa 1.000 Fußballfeldern entspricht. Böige Winde erschwerte den Einsatz der Feuerwehr. Kreisbrandmeister Tino Gausche sprach beim „Nordkurier“ von einer „einmaligen Dimension“ des Brandes.

14.35 Uhr: Warnung vor schweren Gewittern und heftigen Hagelschauern

Der deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor schweren Unwettern im Osten. Dabei sind Starkregen und heftige Hagelschauer möglich. Besonders betroffen sind dabei Berlin und der Südwesten der Hauptstadt. 

#Brandenburg #Gewitter #Unwetter #Hagel#Warnungen beachten!! pic.twitter.com/RtOH1FI9zC

— UnWetterNetzwerk (@Unwetternetz) June 6, 2019

Grund dafür ist der Durchzug einer Kaltfront. Diese tauscht die sehr warmen Luftmassen in Ostdeutschland durch kühlere Meeresluft aus. Dabei kann es zu schweren Gewitter kommen.

10.45 Uhr: Luftwaffe hilft bei Bekämpfung von Waldbrand in Brandenburg

Die Luftwaffe unterstützt die Löscharbeiten bei einem großen Waldbrand in Brandenburg. Seit Donnerstagmorgen sei ein CH53-Hubschrauber im Einsatz, um die Flammen auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog südwestlich von Berlin unter Kontrolle zu bringen, teilte die Luftwaffe mit. Der Hubschrauber trage einen Löschbehälter „Smokey“, aus dem 5000 Liter Wasser abgelassen werden könnten. Der Waldbrand in Jüterbog ist nach Einschätzung des Brandenburger Umweltministeriums der größte im Land seit der Wende. Die Luftwaffe war um Amtshilfe gebeten worden.

6.50 Uhr: Kurze Verschnaufpause – Temperaturen sinken

Eine Kaltfront bringt am Donnerstag wieder die Gefahr von Gewittern mit sich. Niederschläge von 35 Litern pro Quadratmetern sind möglich, so ein Experte des Deutschen Wetterdienstes. Auch Hagel und Sturmböen zwischen 80 und 90 Stundenkilometern könnten auftreten. „Die Temperaturen werden dadurch etwas gedämpft“, so der Experte weiter.

In der Lausitz werde es mit etwa 29 Grad am wärmsten, nach Westen hin nehmen die Werte ab, in Essen etwa werden nur noch maximal 19 Grad erwartet. Für Westthürigen stellt der DWD am Donnerstag nur noch 21 Grad in Aussicht.

  • Wann genau kracht’s?

Donnerstag, 6. Juni, 5 Uhr:  Entspannung der Wetterlage erwartet

und der trockenen Hitze im Osten könnte der Donnerstag zumindest zeitweise etwas Entspannung bringen. Eine Kaltfront ziehe von Westen her über Deutschland und bringe eine spürbare Abkühlung in der westlichen Landeshälfte auf um die 20 Grad, sagte der Meteorologe Marcus Beyer vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Donnerstagmorgen. Gewitter seien dort dann zunächst nicht mehr zu erwarten.

Die würden dafür den östlichen Bundesländern bevorstehen – „da wird’s noch mal heftig heute“, sagte Bayer. Die Gewitter würden in der zweiten Tageshälfte aber auch größere Niederschläge bringen, etwa nach Brandenburg, wo bei Hitze und Trockenheit in den vergangenen Tagen mehrere Waldbrände ausgebrochen waren. Lokal könne es aber auch trocken bleiben und schon am Wochenende werde sich die Waldbrandgefahr ohnehin wieder erhöhen. Bis zu den Gewittern könnten zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen erneut bis zu 31 Grad erreicht werden, sagte Beyer.

Mittwoch, 05. Juni, 15.44 Uhr: Waldbrand bei Lübbenau

Bei Lübbenau im Spreewald (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) hat ein Hektar Ödland und Wald gebrannt. Die Feuerwehr war an der Bundesautobahn 15 mit mehr als 20 Kräften und 9 Fahrzeugen im Einsatz, wie eine Sprecherin berichtete. Demnach waren die Flammen nach knapp einer Stunde wieder unter Kontrolle. Zuerst habe ein Stück Ödland am Parkplatz Belten gebrannt. Anschließend hätten die Flammen auf einen Wald übergegriffen.

15.12 Uhr: Meteorologen warnen vor heftigen Gewittern im Westen

In der Nacht zu Donnerstag drohen in Nordrhein-Westfalen weitere Unwetter. Vor allem in der westlichen Landeshälfte sei in der ersten Nachthälfte mit schweren und zum Teil unwetterartigen Gewittern, Starkregen, Sturmböen und Hagel zu rechnen, sagte Frank Balmert vom Deutschen Wetterdienst in Essen. Insgesamt schätzen die Experten das Unwetterpotenzial für die kommende Nacht deutlich höher ein als in der Nacht zuvor. Zwar hatte in der Nacht zum Mittwoch in Bocholt im Münsterland ein Tornado für schwere Schäden an Häusern, Autos und Bäumen gesorgt. Im Rest des Landes hatten durchziehende Gewitter jedoch keine gravierenden Auswirkungen.

14.07 Uhr: Waldbrand bei Jüterbog größter seit 1990 in Brandenburg

Der Waldbrand in Jüterbog ist nach Einschätzung des Brandenburger Umweltministeriums der größte im Land seit der Wende. „Größere Brände gab es nur in den 70er-Jahren“, sagte der Referatsleiter Wald und Forstwirtschaft im Ministerium, Carsten Leßner, am Mittwoch. Einen Tag zuvor hatte er dem Berliner „Tagesspiegel“ gesagt: „Das könnte flächenmäßig gesehen der größte Brand in der Geschichte des Landes werden.“

Brandenburg: Luftaufnahmen zeigen das Ausmaß des Waldbrandes, der der größte seit 1990 ist. (Quelle: t-online.de)

Der Brand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz umfasste nach Angaben des Ministeriums 550 Hektar. Aufgrund aufkommenden Windes breitet sich der Brand am Mittag Richtung Südwesten weiter aus. Eine Gefahr für Anwohner bestehe derzeit nicht.

9.20 Uhr: Explosionsgefahr – Brandenburger Feuerwehr muss Waldbränden zusehen 

Zwei Wälder in Brandenburg brennen weiter, die Feuerwehr hat die Brände nach eigener Einschätzung aber unter Kontrolle. Bei Jüterbog südwestlich von Berlin lodere es auf einer Fläche von 250 Hektar und östlich der Hauptstadt bei Hennickendorf auf etwa 60 Hektar, sagte ein Sprecher am Dienstagmorgen. Zusammen stand damit in Brandenburg etwa die Fläche des Großen Wannsees in Flammen.

Rund 50 Feuerwehrleute bewachten die Brände über Nacht. Das Feuer zu löschen ist laut dem Sprecher nicht möglich, da beide Brandorte ehemalige Truppenübungsplätze sind, auf denen Munition liegt, die explodieren kann. „Auf dem Gelände bei Jüterbog wird schon seit Jahrhunderten geschossen, das ist viel zu gefährlich.“

Nahe der Brandstellen in Brandenburg wurde am Montag die höchste Temperatur ganz Deutschlands gemessen. 35,1 Grad waren es in Niedergörsdorf im Landkreis Teltow-Fläming.

Dienstag, 6 Uhr: 46 Liter pro Stunde – Heftige Niederschläge lassen Meteorologen staunen

Die Gewitterfront, die am Montag über weite Teile Deutschlands gezogen ist, hat vor allem in Südhessen für ergiebige Regenfälle gesorgt. Mit 46 Litern pro Stunde und Quadratmeter verzeichnet die Messstation in Hohenstein-Breitenhardt (Rheingau-Taunus-Kreis) die heftigsten Niederschläge, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in der Nacht zu Dienstag sagte. „Das ist schon eine ganze Menge“.

Am Dienstag sollten sich die Gewitter größtenteils nach Nordwesten verziehen, punktuell sei aber noch bis Donnerstag in ganz Deutschland mit Gewittern zu rechnen, sagte der Sprecher.

20.14 Uhr: Betrieb in Frankfurt wieder normal

Nach Beeinträchtigungen durch ein heftiges Gewitter haben sich die Abläufe am Frankfurter Flughafen einem Sprecher zufolge normalisiert. „Der Betrieb läuft reibungslos“, sagte er. Annulliert worden seien insgesamt 69 Starts und 70 Landungen. Insgesamt waren für den Tag rund 1.500 Flugbewegungen am Frankfurter Airport geplant.

16.41 Uhr: Flugbetrieb in Frankfurt weitgehend lahmgelegt

Ein heftiges Gewitter hat den Betrieb am Frankfurter Flughafen weitgehend lahmgelegt. Wie eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport sagte, gab es zeitweise keine Landungen und Starts mehr. Die Arbeit auf dem Vorfeld wurde eingestellt.

Rund eine Stunde nach Beginn des Gewitters seien etwa 100 Starts und Landungen annulliert gewesen. Wann der Betrieb wieder aufgenommen werden könne, sei noch unklar. Neben heftigem Regen zuckten Blitze über den Himmel am Flughafen. Auf der Internetseite des Airports wurden die Fluggäste gebeten, ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen und sich möglichst früh vor ihrem Abflug am Check-in-Schalter einzufinden.

14.38 Uhr: Hamburg erwartet Gewitterfront

Es wird gewittrig in Niedersachsen, und das vor allem in der östlichen Landeshälfte. Im Lauf des Montags werden nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes in Hamburg Gewitter von Ostwestfalen in Richtung Hannover ziehen. „Im gesamten östlichen Teil von Niedersachsen wird es schwere Gewitter geben“, sagte Meteorologe Peter Hartmann. Er rechne damit, dass die Gewitter punktuell niedergehen werden und lokal 20 bis 40 Liter Regen pro Quadratmeter fallen wird. „Ansonsten kann auch mal Hagel mit im Spiel sein und auch schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten bis 100 Stundenkilometer – es ist alles dabei“, sagte Hartmann. Die Bahn warnte vor Verkehrsbeeinträchtigungen.

(Quelle: t-online.de)

13.45 Uhr: Autofahrer stirbt im Gewitterregen

Auf der Autobahn 1 zwischen Cloppenburg und Vechta ist am Morgen bei einem schweren Unfall im Gewitterregen ein 34-jähriger Mann ums Leben gekommen. Er saß als Beifahrer in einem Kleintransporter, der kurz vor der Anschlussstelle Vechta ins Schleudern geriet. 

12.48 Uhr: Hitze bleibt auch nach den Unwettern

Am Dienstag soll sich das Wetter ein wenig beruhigen. Neben einzelnen Wolken scheint bei Höchstwerten zwischen 26 und 33 Grad häufig auch die Sonne, teilt der Deutsche Wetterdienst mit. Nur im äußersten Norden bleibe es demnach mit 18 bis 25 Grad kühler. Dort könnten sich auch dichtere Wolken vor die Sonne schieben. Schauer und Gewitter sind laut Vorhersage am Dienstag vor allem noch im östlichen Bergland und an den Alpen möglich.

10.58 Uhr: Wetterdienst warnt vor Hitze im Osten

Für Ostdeutschland warnt der Deutsche Wetterdienst vor extremer Hitze: Bis zu 35 Grad erwartet der Dienst für Teile Brandenburgs. Für das restliche Land sei von Höchsttemperaturen zwischen 22 und 27 Grad auszugehen.

9.40 Uhr: Blitzeinschlag in Mülheim behindert Bahnverkehr in NRW

Ein Blitzeinschlag in ein Stellwerk in Mülheim behindert derzeit den Bahnverkehr zwischen dem Rheinland und dem Ruhrgebiet. Durch die Störung seien Signale und Weichensteuerungen ausgefallen, sagte ein Sprecher der DB. Die Züge führen teils mit deutlich verminderter Geschwindigkeit.

Betroffen waren zahlreiche Züge im Regionalverkehr zwischen dem Rheinland und dem Ruhrgebiet – unter anderem RE 1 und RE 6. Es komme zu Verspätungen und Teilausfällen, teilte die Bahn mit. Der Fernverkehr werde über Gelsenkirchen umgeleitet. 

3. Juni, 9.33 Uhr: Gewitterfront zieht über Deutschland

Teils starke Gewitter sind von Westen her nach Deutschland gezogen. Die Einsatzkräfte in Duisburg rückten in der Nacht zum Montag fünfmal wegen umgestürzter Bäume aus. Mehrere Autos seien beschädigt worden, Menschen wurden demnach aber nicht verletzt. Im Kreis Kleve waren zahlreiche Haushalte am Sonntagabend einem Polizeisprecher zufolge kurzzeitig von einem vermutlich sturmbedingten Stromausfall betroffen. 

Starke Gewitter gab es auch in Düsseldorf, Mönchengladbach, Essen und Münster – nach Angaben der örtlichen Feuerwehren verliefen diese jedoch glimpflich und ohne größere Einsätze.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Check Also

Team Liquid gewinnt auch Blast Series Pro in Los Angeles

Los Angeles (dpa) – Unaufhaltsam hat sich Team Liquid bei der Blast Pro Series in Los Ange…