Erschossener Politiker: Trauergottesdienst für Walter Lübcke

Nach dem allem Anschein nach gewaltsamen Tod des Regierungspräsidenten Walter Lübcke haben Familienangehörige, Freunde und Weggefährten mit einem Trauergottesdienst Abschied von dem CDU-Politiker genommen. (Quelle: Reuters)

Walter Lübcke: Freunde und Weggefährten haben sich von dem erschossenen CDU-Politiker verabschiedet. (Quelle: Reuters)


Anfang Juni starb Regierungspräsident Walter Lübcke an den Folgen eines Kopfschusses. Eine Sonderkommission ermittelt. Nun wurde der Politiker in Hessen beerdigt. 

In seinem nordhessischen Heimatort Wolfhagen-Istha im hessischen Kreis Kassel ist der erschossene Regierungspräsident Walter Lübcke beigesetzt worden. Es seien mehrere hundert Gäste dort gewesen, sagte der Sprecher des Regierungspräsidiums Kassel. 

Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet. Am Donnerstag hatte es in Kassel schon einen Trauergottesdienst mit über 1.300 Menschen für den CDU-Politiker gegeben.

50-köpfige Sonderkommission ermittelt

Der 65-jährige Lübcke war in der Nacht zum 2. Juni gegen 0.30 Uhr auf der Terrasse seines Wohnhauses in Wolfhagen-Istha entdeckt worden. Er hatte eine Schussverletzung am Kopf und starb kurz darauf. Motiv und Täter sind nach wie vor unbekannt. Nun ermittelt eine 50-köpfige Sonderkommission unter Leitung des hessischen Landeskriminalamts.

  • Walter Lübcke:
  • Neue Morddrohungen:
  • Walter Lübcke:
  • Kein Hinweis auf Suizid:

Der frühere Landtagsabgeordnete Lübcke war ein politischer Spitzenbeamter. Er stand an der Spitze des Regierungspräsidiums Kassel, einer Art Mittelbehörde zwischen der Landesregierung und den Kommunen. Er hinterlässt eine Frau und zwei erwachsene Kinder.

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