US-Präsident Donald Trump legt sich erneut mit der US-Notenbank an. (Quelle: AP/dpa)

Donald Trump kritisiert eine Woche vor deren nächster Sitzung erneut die US-Notenbank. Der US-Präsident will die Fed zu einer Zinssenkung drängen.

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat die Geldpolitik der US-Notenbank Fed abermals scharf kritisiert. „Sie haben keine Ahnung“, schrieb Trump auf Twitter mit Blick auf die Zentralbanker. Der Leitzins der Fed sei „viel zu hoch“, monierte der Präsident. Hinzu komme eine „lächerliche“ quantitative Straffung.

This is because the Euro and other currencies are devalued against the dollar, putting the U.S. at a big disadvantage. The Fed Interest rate way too high, added to ridiculous quantitative tightening! They don’t have a clue! https://t.co/0CpnUzJqB9

— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) June 11, 2019

Damit zielt Trump auf die bis Herbst laufende Reduzierung der Notenbankbilanz, die für sich genommen wie eine vorsichtige geldpolitische Straffung wirkt.

„Die USA stark benachteiligt“

Auslöser für Trumps Kritik war ein Artikel der Nachrichtenagentur Bloomberg, den Trump auf Twitter rezitierte. Der Artikel behandelt die große Zahl an Touristen in vielen europäischen Metropolen, die den Städten zunehmend Probleme bereitet. Als Gründe werden in dem Artikel etwa die Verbreitung privater Vermietungen von Ferienwohnungen über Plattformen wie Airbnb genannt.

Trump dagegen führt den Touristenansturm auf Europa auf den starken Dollar zurück: „Dies liegt daran, dass der Euro und andere Währungen gegenüber dem Dollar abgewertet werden, was die USA stark benachteiligt.“ Schuld an dem starken Dollar sei die Geldpolitik der US-Notenbank.

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