Thüringens Ministerpräsident wirbt für neue Nationalhymne

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat sich für eine neue Nationalhymne ausgesprochen. Er singe zwar die dritte Strophe des Deutschlandlieds mit, könne aber „das Bild der Naziaufmärsche nicht ausblenden“. (Quelle: AFP)

Diskussion entbrannt: Thüringens Ministerpräsident wirbt für neue Nationalhymne. (Quelle: AFP)


Die Kanzlerin möge die Nationalhymne in Musik und Text, ließ Merkels Sprecher wissen. Zuvor hatte Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow sich für eine neue Hymne ausgesprochen. 

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) schließt sich der Forderung nach einer neuen Nationalhymne nicht an. „Die Bundeskanzlerin findet unsere Nationalhymne sehr schön, in Musik und Text“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hatte sich zuvor für eine neue Hymne ausgesprochen. Viele Ostdeutsche stimmten die Hymne in der Öffentlichkeit nicht an, sagte er zur Begründung. Merkel ist in der DDR aufgewachsen.

Der SPD-Politiker Er schlug eine zweite und dritte Strophe vor, „geschrieben von zeitgenössischen Dichtern“. 
 

  • Kommentar zur Hymne:
  • Thüringens Ministerpräsident:
  • Wolfgang Thierse:

 
Bei der Nationalhymne handelt es sich um die dritte Strophe des „Lieds der Deutschen“ von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben („Einigkeit und Recht und Freiheit“). Zur Wendezeit gab es den Vorschlag, die „Kinderhymne“ von Bertolt Brecht als Nationalhymne für das wiedervereinigte Deutschland zu wählen.

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