Vize-Handelsminister Wang Shouwen: Die beiden größten Volkswirtschaften der Welt stecken seit rund einem Jahr in einem Handelskonflikt. (Quelle: Jason Lee/Reuters)

Vor neuen Handelsgesprächen mit US-Vertretern zeigt sich die chinesische Seite optimistisch. Allerdings: Donald Trump beharrt auf einem „sehr guten Deal“.

China hat sich vor der nächsten Verhandlungsrunde mit den USA im Handelsstreit optimistisch gezeigt. „Wenn Sie nach den Aussichten für die nächsten Beratungen fragen, habe ich das Gefühl, dass es Hoffnung gibt“, sagte Vize-Handelsminister Wang Shouwen bei einer Pressekonferenz am Rande des Nationalen Volkskongresses in Peking.

Die beiden größten Volkswirtschaften der Welt stecken seit rund einem Jahr in einem Handelskonflikt und überzogen sich seitdem mit Strafzöllen auf Waren in einem Gesamtwert von mehr als 360 Milliarden Dollar. Aus Washington und Peking kamen zuletzt widersprüchliche Angaben zum Fortschritt der Verhandlungen.

  • Nach Spionagevorwurf: 
  • Trumps Zollpolitik verpufft: 

Chinas Handelsminister Zhong Shan hatte am Dienstag gesagt, die Verhandlungen seien „sehr schwierig und anstrengend“, es gebe noch „sehr viel zu tun“. Dennoch seien Fortschritte in verschiedenen Bereichen erzielt worden. US-Präsident Donald Trump sagte am Freitag, er bleibe optimistisch, werde aber kein Abkommen unterzeichnen, wenn dies kein „sehr guter Deal“ sei.

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